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AGB

      § 1    Geltungsbereich

  1. Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden die Grundlage für alle Reiseverträge zwischen Karlheinz Decker La Pena.17 43790 Riba Roja de Ebre Spanien im geschäftlichen Verkehr mit Gästen.
  2. Sie gelten in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung in Ergänzung des geltenden Rechts für die gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen dem Angelführer und den Gästen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart wurden.
  3. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen der Gäste  werden nicht anerkannt, es sei denn, der Angelführer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu.

      § 2   Abschluss des Reisevertrags

  1. Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Angelführer den Abschluss eines Reise­ Vertrags verbindlich an.
  2. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder per E-Mail vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für die in der Anmeldung mit benannten weiteren Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
  3. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Angelführer zustande. Die Annahme besteht in der
    Zusendung der Buchungsbestätigung durch den Angelführer. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Angelführer dem Kunden die Reisebestätigung aushändigen.
  4. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des
    Angelführers vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist dem Angelführer die Annahme erklärt.

      § 3   Bezahlung

  1. Mit Vertragsschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises fällig; der Restbetrag vier Wochen vor Reiseantritt. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.
  2. Der Betrag wird nicht fällig, bevor der Angelführer dem Reisenden einen Sicherungsschein im Sinne von § 651k Abs. 3 BGB ausgehändigt hat.
  3. Im Fall einer Stornierung wird die Anzahlung ein behalten.

       § 4   Leistungen

  1. Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Tour Beschreibung und dem Buchungsauftrag.
        
        

      § 5  Rücktritt durch den Kunden

  1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Angelführer. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
  2. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann der Angelführer  Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen      der Reiseleistungen zu berücksichtigen.
  3. Der Angelführer kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunkts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis gemäß den nachstehenden Vorschriften pauschalieren. Dem Gast bleibt unbenommen, dem Angelführer nachzuweisen, dass ein geringerer oder kein Schaden entstanden ist.

      § 6  Umbuchungen

  1. Werden auf Wunsch des Gastes  nach der Buchung der Reise für einen Termin, der innerhalb des
    zeitlichen Geltungsbereichs der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart vorgenommen (Umbuchung), kann derAngelführer bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsentgelt pro Gast erheben.

      § 7 Rücktritt und Kündigung durch den Angelführer

  1. Der Angelführer kann vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag ohne Einhaltung kündigen, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Angelführers nachhaltig stört oder wenn er sich in einem solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Beendigung des Vertrags gerechtfertigt ist. Kündigt der Angelführer, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

      2.Der Angelführer kann bis zum Zeitpunkt von fünf  Wochen vor Reiseantritt vom Reisevertrag     zurücktreten, wenn die ausgeschriebene oder behördlich festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird,      sofern  in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wurde. Der Angelführer ist verpflichtet, den Gästen  unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den      eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann,hat der Angelführer den Kunden hier von zu unterrichten.

 3.Der Angelführer kann bis zum Zeitpunkt von fünf Wochen vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Angelführer im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bezogen auf diese Reise bedeuten würde. Ein Rücktrittsrecht des Angelführers  besteht jedoch nur, wenn er die dazu führenden Umstände nicht zu vertreten hat, insbesondere kein Kalkulationsfehler vorliegt, der Angelführer die zu seinem Rücktritt führenden Umstände nachweist und er dem Reisenden ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet hat. Wird die Reise aus diesem Grund abgesagt, so erhält der Kunde den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Zusätzlich wird ihm sein Buchungsaufwand pauschal erstattet, sofern er von einem Ersatzangebot des Angelführers keinen Gebrauch macht.

      § 8  Haftung des Angelführers

  1. Der Angelführer haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die Auswahl und Überwachung des Leistungsträgers und die Richtigkeit der Beschreibung wie in der Tour Beschreibung  angegebenen Reiseleistungen, sofern der Angelführer  nicht gemäß Ziffer 3 eine  Änderung der Tour Beschreibung erklärt hat, und die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen.
  2. Der Angelführer haftet für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung betrauten Person.

 

      § 9  Beschränkung der Haftung   

  1. Die vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Angelführer für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
  2.  Der Angelführer  haftet nicht für  Leistungsstörungen  im Zusammenhang mit Leistungen.
        
        
  3. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Angelführer ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den      Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen  geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

      § 10  Mitwirkungspflicht    

  1. Der Gast ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen      mit zu wirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.
  2. Bei Mutwilliger Zerstörung von Angelgeräten und Booten haftet der Gast dafür.

 

      §10  Sonstiges

  1. Vertragssprache ist Deutsch
  2. Die Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen berührt nicht die Gültigkeit der übrigen      Bestimmungen.